CP Corporate Planning AG

BKK Aktiv

Vorn durch mehr Leistung

BKK Aktiv setzt auf Planung und Transparenz im Controlling

Wechselnde gesetzliche Rahmenbedingungen, steigende medizinische Kosten und nicht zuletzt der erhöhte Wettbewerbsdruck zwingen viele Krankenkassen, ein aussagefähiges Controlling einzuführen. Zu diesem Zweck hat sich ein Controllerkreis verschiedenster Betriebskrankenkassen zusammengeschlossen, um sich gemeinsam diesem Thema zu stellen. Das Ergebnis ist eine effiziente Lösung, die mit Hilfe des flexiblen Controlling-Systems Corporate Planner und des webbasierten Führungsinformationssystems CP-Web umgesetzt wurde.

Der Leiter der Stabsstelle Controlling, Herr Andreas Krömer, berichtet, dass sowohl bei der BKK Aktiv wie auch in vielen anderen Betriebskrankenkassen eine branchenspezifische Software eingesetzt wird, das Informationssystem Krankenversicherung ISKV, welches die gesamten Buchungen und Datenbestände der Krankenversicherung vorhält.

Transparenz, Analyse- und Planmöglichkeiten fehlen

Doch das ISKV deckt lediglich den operativen Bereich der Datenhaltung ab. Es enthält keine effizienten Werkzeuge, um gezielte Auswertungen unter bestimmten Gesichtspunkten durchzuführen. Die Fragestellung, wie viel beispielsweise für den Bereich Krankengeld oder Krankenhaus an bestimmten Standorten ausgegeben wird, ist nicht per Knopfdruck zu beantworten. Es gibt außerdem keine Werkzeuge, um Planzahlen praktikabel zu ermitteln, Budgetierungen auf Verwaltungs- und Kostenstellen herunter zu brechen und deren Einhaltung effektiv zu kontrollieren. So kommt es, dass in der Vergangenheit auf bekannte Systeme wie Excel oder Access zurückgegriffen werden musste. "Doch das war keine praktikable Lösung", berichtet Andreas Krömer. "In kürzester Zeit sind unzählige Dateien entstanden, die alle monatlich gepflegt werden mussten. Kaum sind die Daten in einer etwas anderen Fragestellung zu betrachten, müssen neue Auswertungen erstellt werden. Wir betrachten unsere Auswertungen aus vielen verschiedenen Blickwinkeln, und es gibt keinerlei umfassende Integration zwischen den einzelnen Dateien." Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass sämtliche Auswertungen für zwei Rechtskreise, für Ost und für West durchzuführen sind. Alle Daten sind für diese Rechtskreise getrennt, ebenso die zu erstellenden Statistiken.

 

GKV-Struktur: Ein Controlling-Modell speziell für (Betriebs-) Krankenkassen

Die geschilderte Problematik betrifft nicht nur die BKK Aktiv, sondern alle Betriebskrankenkassen. Über einen gemeinsam mit anderen BKK's initiierten Controllerkreis wurde Andreas Krömer auf den Corporate Planner aufmerksam. Die Software besitzt ein fertiges Modell, das speziell auf die Belange von Krankenkassen ausgerichtet ist und sowohl die dringend benötigten Werkzeuge für Analysen und Auswertungen beinhaltet, wie auch die Werkzeuge für eine gezielte und effektive Budgetplanung.
Alle gesetzlichen Krankenkassen nutzen den gleichen, in den einzelnen Krankenkassen nur geringfügig voneinander abweichenden Kontenrahmen. Dieser Kontenrahmen bildet die Grundlage für die Controlling-Struktur im Corporate Planner, die dann schnell in jeder BKK einsetzbar ist. Kassenspezifische Anforderungen können flexibel vom Anwender selbst abgebildet werden.

 

Transparenz in den Leistungsausgaben

Wie der Einsatz des Systems aussieht, schildert Andreas Krömer ausführlich: "Wir nutzen Corporate Planner für die Abbildung sämtlicher Ausgaben und für eine detaillierte Berechnung des Risikostrukturausgleichs. Bei der BKK Aktiv haben wir eine dreistufige Hierarchie in der Software dargestellt: Kontierung --> Kostenstellen --> Verwaltungsstellen. Durch die Darstellung der Ausgaben absolut, nach Mitgliedern und Versicherten sowie den Vergleich mit dem Risikostrukturausgleich können wir schnell und umfassend Entwicklungen erkennen und auf untypische Steigerungen reagieren. „Zusätzlich zur Darstellung unserer Finanzen haben wir mit dem Standardmodell für Krankenkassen auch einen Strukturbaum erhalten, in dem unsere Mitglieder und Versicherten übersichtlich nach diversen Gruppen (z.B. Pflichtversicherte, Rentner, Freiwillig Versicherte, Studenten, Arbeitsuchende, Männer, Frauen etc.) sowie nach Geschäftsstellen, Regionen und Rechtskreisen abgebildet sind. Dies bietet uns eine sehr gute Übersicht über unsere Mitglieder- und Versichertenstruktur."

Flexible Planung – auch in mehreren Szenarien

Das Haupteinsatzgebiet der Software bei der BKK Aktiv ist im Bereich der Planung und Budgetierung zu finden: "Unsere Haushaltsplanung findet immer im Zeitraum von September bis November statt. Viele branchenspezifischen und saisonalen Bedingungen spielen hierbei eine Rolle. Es gibt typische saisonale Schwankungen, die unbedingt beachtet werden müssen. Wir betrachten unsere Ausgabekurven stets über drei Jahre und bilden diesen Mehrjahresvergleich auch im Corporate Planner grafisch ab. Diese Übersichtlichkeit vereinfacht unser Planungsverfahren. Bei der Planung der jeweiligen Bereiche haben wir es stets mit vollkommen unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, jeder Bereich hat eine ganz eigene Dynamik. So unterliegen einige Bereiche gesetzlichen Bestimmungen, andere wiederum entstehen aus Vertragsverhandlungen. Unsere Anforderungen an ein Planungssystem sind natürlich auch dementsprechend hoch, denn wir müssen auf alle Voraussetzungen flexibel reagieren können. Hierin sehe ich auch die Stärke der Software. Das einfache Handling gibt uns die nötige Freiheit und ermöglicht uns, auch schnell neue Szenarien zu planen, wenn es nötig ist. Dies war einer der Gründe, warum wir uns für dieses System entschieden haben, denn Kompliziertes gibt es genug!"

 

Vorne durch mehr Transparenz – webbasiertes Reporting

Seit Sommer 2003 setzt die BKK Aktiv für ihr Reporting das webbasierte Informationssystem CP-Web ein. "Wir setzen auf Transparenz in unserem Unternehmen, jeder Mitarbeiter soll die Geschäftszahlen seines Bereiches sehen können. Bei über 530 Informationsempfängern ist ein Berichtswesen über Excel oder pdf-Dateien nahezu unmöglich. Wir suchten daher nach einer kosten- und vor allem zeitsparenden Lösung, Informationen innerhalb des Unternehmens zu verteilen", erläutert Andreas Krömer den Entscheidungsprozess. CP-Web ist ein Frontend, welches direkt auf die Daten des Corporate Planner zugreift und somit immer aktuelle und verlässliche Zahlen liefert. Die Online-Berichte lösen veraltete und fehlerträchtige Papierausdrucke ab. Analysen und Auswertungen können über verschiedenste Planebenen durchgeführt werden, so nutzt die BKK Aktiv das Programm auch, um Soll-Ist-Vergleiche standortunabhängig zu kommunizieren.
Der Server mit der Datenhaltung steht in Rüsselsheim, über das Intranet kann sich jeder Mitarbeiter z.B. aus Bochum jederzeit über den gewohnten Internetzugang die gewünschten Informationen abrufen.
Der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit des Reporting sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Die betrachteten Berichte sind dabei nicht statisch, sondern interaktiv und dynamisch. Je nach Zugriffsberechtigung kann sich jeder Mitarbeiter seine Berichte selbst nach persönlichen Präferenzen zusammenstellen. "Die Wahrnehmung jedes einzelnen Menschen ist unterschiedlich, der eine bevorzugt eine Tabellenansicht der zu untersuchenden Daten, andere visualisieren die Informationen lieber über grafische Reports", beschreibt Krömer. Es kann jederzeit ein Drill-Down im Report durchgeführt werden, der betrachtete Berichtszeitraum ist dabei über Zeitschieber online veränderbar.
Begeistert äussert sich Andreas Krömer auch über die Akzeptanz dieser Software unter den Mitarbeitern der BKK Aktiv. Zum einen trägt dazu die gewohnte Umgebung des Internetbrowsers bei, der den Anwendern einen leichten und nachvollziehbaren Einstieg in das Programm ermöglicht. Zum anderen sorgt das weitreichende Berechtigungskonzept des CP-Web dafür, dass der Informationsempfänger genau das Zahlenmaterial zur Verfügung gestellt bekommt, welches er in seinem Verantwortungsbereich benötigt.
"Der Unternehmensslogan unserer BKK lautet Vorne durch mehr, hiermit ist die Qualität und die Leistung unserer Kasse für die Versicherten gemeint. Dank der Software Corporate Planner und CP-Web gilt dieser Leitsatz auch für unser Controlling", schliesst Andreas Krömer ab.

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Unternehmensportrait

Die Betriebskrankenkasse Aktiv in Mainz entstand im Januar 2004 aus einer Fusion der BKK Opel in Rüsselsheim und der BKK Aktiv in Bochum. Mit 530 Mitarbeitern an zehn Standorten werden bundesweit rund 350.000 Versicherte betreut, damit ist die BKK Aktiv zur Zeit die zehntgrößte unter den ca. 280 Betriebskranken-kassen Deutschlands. Vorne durch mehr Leistung für den Versicherten heißt dabei die Maxime der BKK. So werden unter anderem auch Naturheilverfahren und alternative Heilmethoden in die Versicherungsleistung eingeschlossen und das bei einem sehr attraktiven Beitragssatz. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.bkkaktiv.de